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SP-Horner: Zwangsanleihendebatte – Zeit für Millionärssteuer gekommen!

Noch nie gab es in Österreich so viel Geldvermögen wie heute. Das Problem: Es ist in den Händen einiger weniger konzentriert: Zehn Prozent der Bevölkerung besitzen mehr als zwei Drittel des gesamten Geldvermögens in unserem Land. Diese Gruppe ist der ganz große Profiteur eines falsch gelagerten Verteilungs- und Steuersystems. Wenn nun in Deutschland schon über Zwangsanleihen für Millionäre diskutiert wird, ist es auch in unserem Land an der Zeit, für mehr Verteilungsgerechtigkeit zu sorgen.

„Es ist gerecht und in der Krise geradezu notwendig, die rund 80.000 Millionäre, also das reichste Prozent der in Österreich lebenden Menschen, an den Folgekosten, die die Finanzkrise der Gesellschaft  bescherte, zu beteiligen. Was wir verlangen ist ein gerechter Anteil der Millionäre, um den sozialen Frieden, Beschäftigung und Wohlstand weiter zu sichern. Denn das hat ihnen ihre Gewinne und ein Leben in sozialem Frieden ermöglicht, nicht nur das eigene Bemühen und das eigene Geschick“, sagt Christian Horner, Landesgeschäftsführer der SPÖ Oberösterreich.

Dürftiger Beitrag der Vermögenden.

Derzeit ist der Beitrag von Vermögenden zu unserem Zusammenleben dürftig: bei maximal 1,4 Prozent liegt der Anteil der riesigen Vermögen am gesamten Steueraufkommen in Österreich. Löhne und Gehälter tragen mit 41 Prozent zur Absicherung von Bildung, Infrastruktur und verschiedenen sozialen Leistungen in unserem Land bei. Dieses Ungleichgewicht wird daher Thema der Herbstkampagne der SPÖ Oberösterreich sein: „Wir wollen den Menschen klar machen, dass wir in Österreich genug Reichtum haben, um unseren Wohlstand und unseren sozialen Frieden zu bewahren. Woran es mangelt ist die Bereitschaft der Millionäre, egal ob sie Stronach, Treichl, Sorger oder sonst wie heißen, sich nach ihren Möglichkeiten an der Finanzierung unserer Gemeinschaft zu beteiligen. Eine Millionärssteuer im Rahmen des Umbaus unseres Steuersystems hin zu mehr Verteilungs- und Steuergerechtigkeit, ist daher längst überfällig. Das ist nachhaltiger als Zwangsanleihen und gerechter“, so Horner.

 

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Termine

07.02.2015 | 09:30 Uhr - 07.02.2015 | 12:30 Uhr

Am Wochenende ist endlich einmal Zeit zum Reden. Wir laden Dich ein: Frühstücke mit uns im
CENTRAL Linz und unterhalten wir uns über Themen, die uns am Herzen liegen
... zum Beispiel die Medizinische Fakultät Linz.

Samstag, 7. Februar 2015, 10.30 Uhr
CENTRAL Linz, Landstraße 36, 4020 Linz
mit LH-Stv. Reinhold Entholzer, Bgm. Klaus Luger,
OA Dr. Peter Niedermoser & Mag.a Dr.in Phil. Andrea Wesenauer

Reinhold Entholzer ist Landeshauptmann-Stellvertreter und Landesvorsitzender der SPÖ Oberösterreich.
Klaus Luger ist Bürgermeister in der Landeshauptstadt Linz. Beide diskutieren mit OA Dr. Peter
Niedermoser, Präsident der OÖ Ärztekammer, und Mag.a Dr.in Phil Andrea Wesenauer, Direktorin
der Oberösterreichischen Gebietskrankenkasse, über die Errichtung der Medizin-Fakultät in Linz und
Herausforderungen in der Gesundheitsversorgung.

Frühstücksbu­ffet ab 9.30 Uhr (freiwillige Spende)
Anmeldung im Bezirksbüro oder unter servicebuero@ooe.spoe.at

Wir freuen uns auf Dein Kommen

CENTRAL Linz
Landstraße 36
4020 Linz
07.03.2015 | 14:00 Uhr - 07.03.2015 | 17:00 Uhr
Aktivpark St.Georgen/Gusen
rotbewegt

MORGEN.ROT

Die Erneuerung der SPÖ Oberösterreich wurde 2009 unter dem Namen morgen.rot ins Leben gerufen. Im ersten Halbjahr 2010 wurde Kritik und Feedback gesammelt: Über 2.800 Menschen haben an 167 morgen.rot-Veranstaltungen teilgenommen, und mehr als 8.000 Mitglieder haben sich an der schriftlichen Befragung beteiligt.

MITMACHEN

Politik lebt von der Beteiligung möglichst vieler Menschen. Das gilt für den demokratischen Prozess im Allgemeinen, aber auch für die SPÖ im Speziellen. Auf die Menschen zugehen, ihre Bedürfnisse ernst nehmen und sie in Entscheidungen einbinden, nur so können wir ...mehr