
Diese Broschüre fasst die Ergebnisse
der Kritikphase zusammen.

Die Broschüre gibt einen Gesamtüberblick
über den morgen.rot Prozess.

„Unser Ziel ist eine Arbeitswelt, in der der Mensch im Mittelpunkt steht. Dazu braucht es menschengerechte Arbeitsbedingungen, gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit und insgesamt ein Einkommen, das zum Auskommen reicht.“
Wir wollen eine Gesellschaft verwirklichen, in der die Wirtschaft wieder für die Menschen da ist und nicht umgekehrt.
Wir stehen heute einer Arbeitswelt gegenüber, die von zahlreichen Unsicherheiten und Hindernissen gekennzeichnet ist. Neue Formen der Beschäftigung sind entstanden, ebenso neue Herausforderungen denen die sich Menschen stellen müssen. So ermöglicht nur ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Arbeit und Freizeit ein glückliches Leben in hoher Zufriedenheit. Durch den Druck in der Arbeitswelt wird Zeit für einen selbst, die Familie und die persönlichen Leidenschaften zu einem neuen Wohlstandsbedürfnis. Wir als SPÖ müssen diesem Wandel Rechnung tragen und moderne politische Antworten geben.

„Unser vorrangiges Ziel ist eine bessere Schule für alle 6- bis 15-Jährigen. Eine Schule ohne Stress, ohne Hausübungen und ohne Nachhilfe. Eine Schule, in der unsere Kinder die Freude am Lernen ausleben können, mit bestens ausgebildeten LehrerInnen, für die wir ebenfalls die besten Rahmenbedingungen schaffen müssen, die sie für ihre Arbeit brauchen! Wir wollen eine neue Lern- und Lehrkultur, bei der das Stärken von Fähigkeiten, Begabungen, Talenten und Interessen steht. Es geht um gleiche Bildungschancen für alle!"
Wir wollen, dass jedes Kind unabhängig von seiner sozialen oder geographischen Herkunft die gleichen Chancen hat.
Bildung hilft, den Herausforderungen des wirtschaftlichen und alltäglichen Lebens gewachsen zu sein. Bildung befreit: Sie stellt die Möglichkeit dar, sich selbst weiter zu entwickeln und die eigenen Ziele zu verwirklichen. Als Voraussetzung für ein friedliches und produktives Zusammenleben ist Bildung ein öffentliches Gut, das allen Menschen in gleichem Maße zugänglich sein muss. Nur eine Gemeinsame Schule der 6-15 Jährigen mit ganztägigem Unterricht kann helfen, einen wirklichen sozialen Ausgleich im Bildungssystem herzustellen.

„Unsere Anstrengungen zielen darauf ab, das beste Gesundheitssystem für alle Menschen, zu garantieren. Krankenhäuser und die niedergelassenen ÄrztInnen sollen in allen oberösterreichischen Regionen für die Menschen erreichbar sein. Wir wollen die beste Pflege für alle Menschen und ihnen die Möglichkeit bieten, so lange wie möglich in ihren eigenen vier Wänden zu bleiben. Und dafür brauchen wir eine solidarische Finanzierung durch die ganze Gesellschaft.“
Wir wollen ein Gesundheitssystem, in dem alle die qualitativ hochwertigen Leistungen bekommen, die sie benötigen.
Die sozialdemokratischen Grundwerte Gleichheit und Gerechtigkeit sind in der Gesundheitspolitik dann verwirklicht, wenn alle den gleichen Zugang zu medizinischer Versorgung und Pflegeangeboten haben. Zwischen Armut, Arbeitslosigkeit, Bildungsniveau und dem Gesundheitszustand besteht ein enger Zusammenhang. Menschen aus benachteiligten Gruppen sind öfter und länger krank und sterben meist früher. Gerade deshalb bedingt Gesundheitsförderung den Abbau von sozialen Ungleichheiten. Gesundheitspolitik verstehen wir deshalb als gesellschaftliche Querschnittsaufgabe.

“Wir SozialdemokratInnen wollen eine Politik, die MigrantInnen gleiche Chancen ermöglicht und entsprechende Lösungen entwickelt für die Herausforderungen, die Integration mit sich bringt. Eine Politik die alles Fremde zunächst einmal als Sicherheitsrisiko betrachtet, ist mit uns nicht zumachen.“
Nur durch gegenseitiges Verständnis, wertschätzendem Umgang und Respekt lässt sich ein friedliches Zusammenleben gestalten.
Migration ist eine gesellschaftliche Veränderung, die zu sozialen Herausforderungen und Konflikten führen kann. Voraussetzung für Integrationsanstrengungen der ZuwanderInnen sind ihre Perspektiven auf eine gleichberechtigte ökonomische, politische und soziale Teilhabe. Dafür ist in erster Linie die österreichische Gesellschaft verantwortlich. Vorurteile, Diskriminierung und Ausgrenzung lösen die Probleme nicht. Vielmehr sind es Existenzängste, hohes Arbeitslosigkeitsrisiko oder Armut die Sorgen und Feindbilder in der Gesellschaft verbreiten.

„Gemeinden bieten die Infrastruktur für das Zusammenleben, für alle Lebenszyklen und unterschiedlichen Lebenslagen. Kurz: Die Gemeinde sorgt für all das, was den Menschen ausmacht. Wir wollen ein Lebensumfeld schaffen, in dem jeder Bürger und jede Bürgerin das eigene Leben selbständig und selbstbestimmt in die Hand nehmen kann.“
Wir wollen in den Gemeinden ein Lebensumfeld schaffen in dem sich alle Menschen wohl fühlen.
Die kommunale Daseinsvorsorge und ihre soziale Ausgestaltung stehen im Zentrum unserer Politik. Um weiterhin eine hohe Qualität in der öffentlichen Daseinsvorsorge gewährleisten zu können, müssen wir in Zukunft effizienter zusammenarbeiten – alleine stehen viele Gemeinden an der Grenze ihrer Leistungsfähigkeit. Wir wollen künftig die Menschen mehr in unsere politische Arbeit einbeziehen und dadurch näher an sie heranrücken. Mit Beteiligung können wir Begeisterung für unsere kommunalpolitischen Themen erzeugen.
Wir wollen daran arbeiten, dass die SPÖ in Oberösterreich auf allen Ebenen wieder ein klares politisches Profil bekommt.
Die Werte Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit und Solidarität wollen wir als SozialdemokratInnen alltäglich leben. Die SPÖ muss wieder zur Hoffnungsträgerin der Zukunft werden. Deshalb wollen wir inhaltlichen Auseinandersetzungen und programmatischen Grundsatzdiskussionen einen großen Stellenwert geben.
Wir wollen eine neue Bildungskultur etablieren und unsere Mitglieder und FunktionärInnen bestmöglich unterstützen.
Die Bildungsarbeit in der Sozialdemokratie muss weiter ausgebaut werden und ihr ein höherer Stellenwert eingeräumt werden. Es gilt auf allen Ebenen eine Kultur der Bildung und Qualifizierung zu etablieren. Dazu brauchen wir einerseits ein umfassendes Bildungs- und Schulungsangebot und andererseits ein klares Konzept für Personalentwicklung. Ergänzend wollen wir unsere politische Arbeit für neue Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung öffnen.
Wir wollen möglichst viele Menschen an unserer Politik beteiligen und uns für ihre Anliegen einsetzen.
Die neue SPÖ ist mehr als eine Partei – wir wollen eine Bewegung sein. Dazu schaffen wir Angebote, dass unsere Mitglieder jederzeit selbst aktiv werden können. Wir verstehen uns als Kümmerer-Partei. Mit dem Auftrag unseren Ort oder Stadtteil mit Veranstaltungen zu beleben und eine Anlaufstelle für die Probleme der Menschen zu sein.
Die SPÖ in Oberösterreich wird erst durch das Engagement der Mitglieder zu einer lebendigen Bewegung.
Unser Ziel ist es, die Sozialdemokratie zu einer Plattform für all jene Menschen zu machen, die unseren Grundwerten nahestehen und sich für eine fortschrittlichere Gesellschaft einsetzen wollen. (Neu-)mitgliedern wollen wir die Möglichkeit geben, sich in die politischen Diskurse ernsthaft einzubringen und gehört zu werden. Dafür schaffen wir die Rahmenbedingungen.
Politik braucht Auseinandersetzung. Wir wollen ausreichend Raum für inhaltliche Diskussionen schaffen.
Als politische Partei brauchen wir offene, inhaltliche Auseinandersetzungen auf allen Ebenen. Wir werden dazu an einer neuen Diskussionskultur in der SPÖ arbeiten. Die intensive Beschäftigung mit Themen, unseren Idealen und Zielen muss am Anfang jeder Kampagnenarbeit stehen. Wir wollen auch stärker mit der Bevölkerung in Kontakt treten.
Das Sounds like Music der AKS ist das größte Schulfest in Österreich und wird heuer in der Tips-Arena über die Bühne gehen.
4.000 SchülerInnen strömen dabei in die allseits bekannte Halle und werden einen Abend voll Musik, Spaß und Politik erleben.
1. Juni 2012
ab 19.00 Uhr
Tips-Arena
Die Erneuerung der SPÖ Oberösterreich wurde 2009 unter dem Namen morgen.rot ins Leben gerufen. Im ersten Halbjahr 2010 wurde Kritik und Feedback gesammelt: Über 2.800 Menschen haben an 167 morgen.rot-Veranstaltungen teilgenommen, und mehr als 8.000 Mitglieder haben sich an der schriftlichen Befragung beteiligt.
Politik lebt von der Beteiligung möglichst vieler Menschen. Das gilt für den demokratischen Prozess im Allgemeinen, aber auch für die SPÖ im Speziellen. Auf die Menschen zugehen, ihre Bedürfnisse ernst nehmen und sie in Entscheidungen einbinden, nur so können wir ...mehr